Eine lang ersehnte Rückkehr, heimliche Liebe und Countrymusik

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„Als du zurückkamst“

Als Diamond nach einem Jahr plötzlich wieder vor Megan steht, erkennt die ihren besten Freund nicht wieder. Warum ist er ohne seine Freundin zurückgekehrt, mit der er nach dem Schulabschluss ein halbes Jahr durch Amerika reisen wollte? Was ist in den letzten sechs Monaten passiert? Woher stammt die Trostlosigkeit in den Augen von Megans heimlicher Liebe?
Sie versucht für Diamond da zu sein und gleichzeitig das Rätsel um die Geschehnisse während seiner Abwesenheit zu lösen. Diamond will sich nicht helfen lassen, benimmt sich ihr gegenüber völlig anders als früher. Und plötzlich scheint zwischen den beiden alles möglich.
Darf man seinen Verstand zum Schweigen bringen und ausschließlich auf sein Herz hören?

Eine Geschichte über Freundschaft, Erwachsenwerden und Verantwortungsbewusstsein
Enthält eine amerikanische Kleinstadt, ein Diner mit seinen schrulligen Stammkunden, eine ungewöhnliche Freundin, ein Geheimnis und die ganz große Liebe. Ebenfalls im Roman zu finden: Pferde, gemalte Portraits von Tieren und Countrymusik

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Leseprobe

„Bring mir noch eine Tasse Kaffee, Kindchen.“
Mr. Tailors Bitte erreichte Megan hinter der Theke, während sie gedankenverloren vor sich hinstarrte. „Natürlich, Mr. Tailor.“
Sie zog die halbvolle Kanne aus der Maschine und ersetzte sie durch eine leere. „Ich weiß, Sie sind ein ganz süßer Kerl, Mr. Tailor. Wollen Sie trotzdem Zucker in Ihren Kaffee?“
Stille.
„Mr. Tailor?“ Sie wunderte sich, als sie keine flapsige Antwort erhielt. Sie wandte sich dem Mann zu, der mit irritiertem Gesichtsausdruck zum Eingang des Diners blickte.
„Er scheint überrascht, von dir süß genannt zu werden.“
Noch immer vibrierte bei dieser Stimme jeder Knochen in ihrem Körper. Sie drehte sich um. Ganz langsam. Sollte sie sich zu schnell bewegen, könnte sie aus diesem Traum aufwachen. „Mr. Tailor ist daran gewohnt. … Hallo Diamond.“
Er zog seine Mundwinkel zu einem umwerfenden Lächeln hoch. „Du erkennst mich also noch.“
„Wie könnte ich nicht, wenn im ganzen Ort Vermisstenanzeigen mit deinem Gesicht darauf verteilt sind.“
Diamond legte den Kopf schief. „Ich hab keine Bilder gesehen.“
„Du bist wohl noch nicht durch ganz Silverline gelaufen.“ Ihr Herz raste. Er war tatsächlich zurückgekommen!
Ihr Blick tastete immer und immer wieder über seine Gestalt. Er schien sich nicht verändert zu haben. Sehnig aber durchtrainiert wie vor seiner Abreise. Sonnengebräunt mit Lachfältchen um die funkelnden Augen. Die blonden Strähnen, die genau bis zu den Ohrläppchen reichten. Als wäre er nicht ein ganzes Jahr lang weggewesen. Wie konnte er aussehen, als hätte er nur kurz übers Wochenende gezeltet, während ihnen aus Sorge um sein Wohlergehen graue Haare gewachsen waren?
[…]

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