Ein Barista, ein Überfall und sein seltsamer Bodyguard – New Adult Gay Romantasy

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"Shadow Love - Der Lockruf der Dunkelheit"

„Shadow Love – Der Lockruf der Dunkelheit“

Aurelian müsste sich endlich zwischen einem Leben auf der hellen oder der dunklen Seite entscheiden, wie es vom Schicksal vorgesehen ist. Bevor er sich zu einer Wahl durchringen kann, gerät er durch eine geheimnisvolle Frau in Lebensgefahr.
Mattis, der als Detektiv, Bodyguard und Kopfgeldjäger arbeitet, soll ihn beschützen. Aurelian fühlt sich sofort zu dem Mann hingezogen, der zur Dunkelheit gehört und sie gleichzeitig hasst. Dass Aurelian erfährt, wer oder vielmehr was Mattis tatsächlich ist, ändert nichts an seinen Gefühlen. Die magische Welt hält allerdings noch weitere Überraschungen für ihn bereit.
Gelingt es ihm, das für ihn vorgesehene Schicksal doch noch zu erfüllen? Oder erwartet ihn vielleicht das größte Abenteuer seines Lebens?

Der erste Teil der New Adult Gay Romantasy-Dilogie von Betty Kay

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Leseprobe

Langsam drehe ich den Kopf, um zu sehen, mit wem ich mir das Bett teile.
Ein attraktiver Mann liegt neben mir, die Hände auf der Brust verschränkt und den Blick zur Zimmertür gerichtet.
Mattis.
Der dämonisch gute Kopfgeldjäger, der mich beschützen soll. Vor den Männern, die mich angegriffen haben und die hinter einem dämlichen Stein her sind. Mit einem Mal ist alles wieder da. Mein Herz macht gemeinsam mit meinem Magen einen viel zu großen Hüpfer.
»Guten Morgen«, brummt Mattis, ohne mich anzusehen.
Ich schlucke gegen die Übelkeit an, die plötzlich zurückkehrt. Meine Erinnerungen sind etwas verschwommen. Ich weiß, dass es mir gestern Abend verdammt schlecht ging, dass Mattis mich hierher gebracht … getragen … hat, dass ich mich übergeben musste. Danach ist alles schwarz.
Worüber haben wir uns unterhalten? Bruchstücke unseres Zusammentreffens wirbeln in meinem Kopf. Alles ist schrecklich vage. Vermutlich habe ich Mattis erzählt, was passiert ist. Ich weiß, ich habe ihm von meiner Unsicherheit mein Schicksal betreffend berichtet. Wie vorschnell von mir. Wie kann ich mich jemandem dermaßen ausliefern, den ich überhaupt nicht kenne? Wenn er mir helfen soll, muss ich ihm zumindest ein wenig Vertrauen entgegenbringen.
Mir wäre es lieber, ich wäre es langsam angegangen, doch der Schaden ist geschehen. Ich habe ihn bestimmt über das Wenige informiert, das ich mir zusammengereimt habe. Hat er mit dem Wissen über meinen Überfall etwas anfangen können? Kennt er meine Angreifer vielleicht sogar? Danach habe ich ihn gestern vermutlich nicht gefragt. Das muss ich schnellstmöglich nachholen. Aber erst muss ich überprüfen, in welcher Verfassung ich bin.
»Morgen«, gebe ich zurück, obwohl sich der Gruß völlig falsch anfühlt. Ich schiebe die Decke weg, damit ich mir die Wunde besehen kann. Sie ist in einen frischen Verband gehüllt. Der Schnitt scheint nicht mehr zu glühen wie zuvor. Die Wellen von Schmerz, die davon ausgehen, drohen mich heute nicht in die Ohnmacht zu reißen. Vielmehr behindern sie mich nicht, als ich mich vorsichtig aufsetze. Auf den ersten Blick würde ich behaupten, dass mein Zustand sich gebessert hat.
Gestern habe ich mich seltsam benebelt gefühlt. Das weiß ich noch genau. Mattis und ich haben vermutet, das könnte mit Gift zusammenhängen, mit dem die Waffe noch gefährlicher gemacht worden ist. Hat Mattis ein Gegenmittel besorgt? Hat er den Zauber, mit dem ich belegt worden bin, aufgehoben?
Nachdenklich sehe ich zu dem Mann neben mir. Vermutlich ist mir gestern schon aufgefallen, wie attraktiv sein Gesicht ist. Aber hat mich seine auffällige Größe und die Breite seiner Schultern nicht beunruhigt? Habe ich mich tatsächlich von ihm durch die Stadt tragen lassen, ohne mir Sorgen zu machen, er könnte nicht vertrauenswürdig sein? Mein leichtsinniges Verhalten musste mit dem Zauber oder dem Gift zusammenhängen. Eines von beidem ist wohl in meinen Kopf gekrochen und hat meine Vorsicht ausgehebelt. Wenn ich mich nur deutlicher erinnern könnte. Ich fürchte, ich habe gestern Abend ein wenig viel geplaudert. Was habe ich wohl alles verraten?
»Dein Fieber ist runtergegangen«, sagt Mattis. Immer noch fixiert sein Blick die Tür, als erwarte er, sie öffne sich jeden Moment. »Die Medikamente wirken und sorgen dafür, dass du dich besser fühlst. Trotzdem bleiben wir erst mal hier, bis die Heilung deiner Verletzung fortgeschritten ist.«
»In Ordnung.«
Auf dem Nachttischchen an meiner Bettseite steht ein Glas Wasser. Ich strecke mich, um es zu erreichen und einen Schluck zu trinken. Die Wunde macht mir die Bewegung schwer, doch ich komme zurecht. Gestern ist es mir definitiv schlechter gegangen. Trotzdem habe ich nichts dagegen, wenn wir uns vorübergehend hier verbarrikadieren. Die Welt da draußen wirkt auf mich nicht mehr einladend.
Nach einem tiefen Atemzug sinke ich zurück und schließe die Augen. Immer noch bin ich müde, auch wenn ich – nach dem Lichteinfall zu schließen – fast bis Mittag geschlafen habe. Mein Magen gibt ein Knurren von sich, das von Mattis’ Magen beantwortet wird.
»Hungrig?«, fragt Mattis.
Ich lache leise auf. »Du anscheinend auch.«
»Dann besorge ich uns etwas zu essen. Du bleibst solange hier und bewegst dich nicht von der Stelle.«
In meinem Zustand ist mir ohnehin nicht nach einem Spaziergang durch die Stadt.
[…]

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