Ein One-Night Stand, ein junger Lover und ich

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Mein heißer Toyboy

Kein One-Night Stand für eine Nacht

Als Monika in einer Bar den zwanzig Jahre jüngeren, attraktiven Louis kennen lernt, lässt sie sich nur zu gerne auf einen One-Night-Stand ein. Seine zärtlichen Küsse und Berührungen sind genau das, wonach sie sich gesehnt hat. Doch die Nacht mit ihm verändert sie für immer … Auch wenn Louis sie gerne wiedersehen würde, kommt für sie keine Beziehung mit einem Mann in Frage, der ihr Sohn sein könnte. Sie verabschiedet sich schweren Herzens von Louis in dem Wissen, ihn nie wieder zu sehen.
Doch das Schicksal hat etwas Anderes für die beiden vorgesehen. Was passiert, wenn Monikas Toyboy kein One-Night-Stand für eine Nacht bleibt?

Mein heißer Toyboy ist ein abgeschlossener Liebesroman mit explizit erotischen Szenen. Der Inhalt dieses E-Books ist für Minderjährige nicht geeignet und das Lesen nur gestattet, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind. Jetzt inklusive sexy Fotos!

dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH

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Lesprobe

  1. Kapitel

Mittwoch

Eigentlich hätte ich von Anfang an Nein sagen sollen. Gleich bei seiner Frage, ob er mir ein Bier spendieren dürfe. Und das Rauchen habe ich doch schon vor langer Zeit aufgegeben.

Trotzdem lache ich gerade viel zu laut über seinen Witz und lege dabei meine Hand auf seinen Unterarm. „Ich mag deinen Humor.“

„Du weißt gar nicht, wie viel ich an dir mag.“

Das Lachen vergeht mir. Ich ziehe an meiner Zigarette. „Du kennst mich nicht.“

„Ich habe vor, das in den nächsten Stunden zu ändern.“ Seine Augen blitzen auf, während er seine Brauen kurz nach oben zieht.

Ein paar Sekunden lang lasse ich den Gedanken zu, dass er die Wahrheit sagt, dass er tatsächlich an mir interessiert ist. „Wie alt bist du eigentlich?“

„Spielt das eine Rolle?“, fragt er zurück.

„Für mich schon.“

„Dreiundzwanzig.“ Er sagt das so leicht dahin, doch ich zucke zusammen.

Dieser attraktive Mann ist zwanzig Jahre jünger als ich. Schon beim Hereinkommen ist er mir aufgefallen. Sein zerzaustes, etwas zu langes Haar, das ausdrucksstarke, sonnengebräunte Gesicht, die Muskeln auf seinem Oberkörper, die sich unter dem Shirt bewegen. Bei meinem Eintreten hat gerade eine kurvige Blondine erfolglos versucht, bei ihm zu landen. Und dennoch hat er sich vor ein paar Minuten neben mich auf den Barhocker geschoben. Dank guter Karten im Gen-Poker werde ich oft für jugendlicher gehalten, als ich bin. „Solltest du nicht lieber eine der anderen Frauen hier anbaggern?“

„Ich mag Frauen, die Dank ihrer Erfahrung genau wissen, was sie wollen.“

Die perfekte Antwort. Und ich will ihm glauben. Ich verliere mich im Blick in seine braunen Augen. Eine Mischung aus Karamell und dunkler Schokolade. Die hellen Flecken in seiner Iris scheinen zu funkeln. „Wie heißt du eigentlich, Romeo?“

„Louis“, antwortet er. „Nicht verwandt mit de Funès.“

„Bist du nicht zu jung, um den Komiker noch zu kennen?“ Sein auf meine Frage folgendes Lachen sendet ein Kribbeln über meine Haut. Es klingt so rau, so dunkel, so voller Versprechen.

„Du scheinst mich zu unterschätzen, Julia.“

Ich öffne den Mund, um ihn zu korrigieren. Aber muss er meinen wahren Namen überhaupt kennen? Ist dieser Moment nicht zu magisch, um ihn mit der Realität in Berührung kommen zu lassen?

Seine Augen scheinen zu leuchten, als er sich näherbeugt. „Warum bist du heute alleine hier, Julia? Weshalb hat mich nicht schon längst der Mann deines Herzens dafür verprügelt, dass ich mit dir flirte?“

„Vielleicht ist dein Charme nicht so offensichtlich, wie du glaubst.“

„Das wäre eine Schande. Lass mich anders fragen: Wieso sitzt eine wunderschöne Frau wie du an einem Wochentag abends in dieser Bar?“

Die Frage ist berechtigt. Ich weiß selbst nicht genau, warum ich auf dem Heimweg hier eingekehrt bin. Das Lokal wirkt von innen nicht einladender als von draußen. Das Licht ist schlecht. Die Barhocker sind abgenutzt. Die meisten Besucher finden vermutlich nicht mehr alleine nach Hause. In meinen schwarzen Jeans und der weißen Bluse passe ich nicht zu den anderen Gästen. Und dennoch erschien es mir eine gute Idee, hier drinnen ein Bier zu bestellen, statt heimzufahren.

„Ich wollte nicht alleine sein“, gestehe ich. „Der Gedanke an meine stille Wohnung ist schuld daran, dass ich hier gelandet bin.“

„Dann habe ich unglaubliches Glück gehabt.“ Er zwinkert mir zu. „Normalerweise trinke ich mein Feierabendbier lieber in der Bar an der Ecke, aber dort hat sich heute eine geschlossene Gesellschaft eingemietet.“

„Das Glück scheint auch auf meiner Seite zu sein“, wage ich eine kecke Antwort. Nach einem letzten Zug von meiner Zigarette dämpfe ich sie im Aschenbecher vor mir aus. „In netter Gesellschaft schmeckt dieses Bier gleich noch viel besser.“

„Darf ich dir ein Geheimnis verraten?“

Nach einem kurzen Zögern nicke ich.

Er rückt näher an mich heran, streicht mir eine Strähne meines langen Haares hinters Ohr. Als er sich vorbeugt, um mir ins Ohr zu flüstern, streift sein Atem über meine Wange. Es verursacht einen Schauer auf meiner gesamten Haut.

„Das Gefühl von Einsamkeit ist mir wohlbekannt. Eine Unterhaltung alleine vertreibt es nicht. Aber ich kenne eine Möglichkeit, wie man sich einem anderen Menschen ganz schnell nahe fühlen kann.“

Natürlich ist mir bewusst, warum er mich angesprochen hat. Ich bin nicht so naiv, von ihm keine Hintergedanken zu erwarten. Aber wenn er jetzt einen plumpen Annäherungsversuch starten oder gar eine schnelle Nummer vorschlagen sollte, wäre ich mehr als enttäuscht.

„Und worum handelt es sich?“

„Nichts stellt so einfach eine Verbindung her wie ein Kuss. Eine Berührung von Lippen. Atem, der getauscht wird. Vertrautheit, die ganz plötzlich entsteht.“ Er berührt mit dem Mundwinkel meine Wange.

Ich muss die Augen schließen. In meinem Magen entsteht eine Hitze, die die Zeit verlangsamt. Mein Mund ist mit einem Mal wie ausgetrocknet. Meine Lippen prickeln. Ich glaube, den Kuss bereits zu spüren.

Die Beschreibung von Louis löst etwas in mir aus. Lange schon habe ich derartiges Begehren, eine solche Sehnsucht nach Nähe nicht mehr empfunden. Schon vor meiner Scheidung ist Sex nicht mehr sonderlich wichtig für mich gewesen. Doch nun erinnere ich mich allzu deutlich an den Zauber, der dem Anfang innewohnt.

„Ich würde dich sehr gerne küssen“, flüstert er. Seine Lippen berühren mein Ohrläppchen.

Ein Hitzepfeil schießt durch meine Mitte. Verlangen bringt die Muskeln in meinem Becken dazu, sich zusammenzuziehen. Gott, ich habe nicht damit gerechnet, so etwas noch einmal zu fühlen. In meinem Alter wird Rationalität und Vernunft von mir erwartet. Und trotzdem will ich gerade nichts mehr, als mit diesem jungen Mann von hier zu verschwinden und richtig unvernünftige Dinge zu tun. Der Duft seines Aftershaves steigt mir in die Nase und verdreht mir zusätzlich den Kopf.

„Darf ich?“, setzt er nach.

„Du solltest nicht … Ja.“ Immer noch sind meine Augen geschlossen. Ich wage nicht, mich zu bewegen, als er die Luft scharf einsaugt. Die Aufregung lässt mein Herz beinahe explodieren.

Er legt seine Hand an meine Wange und verändert seine Sitzposition. Sein Mund ist meinem so nahe, dass ich seine Wärme spüren kann. „Die Vorfreude ist etwas ganz Besonderes. Aber ich weiß schon jetzt, dass es dieser Kuss auch sein wird.“ Und dann streift Louis‘ Unterlippe meine.

Gott, wenn er mich noch länger warten lässt, übernehme ich das Ruder!

[…]

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