Ein Grufti, eine heimliche Schwärmerei und ein großer Altersunterschied

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„Seit du mich siehst (Silverline Hearts 2)“

Valerie ist seit langem heimlich in David Dearing verliebt. Der Altersunterschied von fast zwanzig Jahren kann daran nichts ändern. Ob der Vater des Freundes von Valeries bester Freundin sie überhaupt wahrnimmt? Zumindest ist er der einzige Mann, der kein Problem mit ihrer auffälligen Aufmachung als Grufti zu haben scheint.

Sie versucht David zu zeigen, dass sein Leben nicht nur als Verantwortung bestehen muss. Während der Zeit, die sie zusammen verbringen, kommen sie sich rasch näher. Nach einem Kuss scheint es, als würden Valeries Hoffnungen auf mehr endlich in Erfüllung gehen.

Kann zwischen dem ungleichen Paar tatsächlich Liebe entstehen?

Eine Geschichte über Verantwortungsbewusstsein, Erwartungen der Gesellschaft und den Mut, zu sich selbst zu stehen

Enthält eine amerikanische Kleinstadt, einen Grufti mit Ambitionen als Designer, einen Mann mit Selbstzweifeln, Familienprobleme und die ganz große Liebe. Ebenfalls im Roman zu finden: eine Nähmaschine, anstrengende Eltern und schrullige Bekannte

Leseprobe

»Humor besitzt Rusty jedenfalls genug«, antwortete ein Neuankömmling. »Ihr beide gebt ein schönes Paar ab, Valerie. Hallo, Kinder.«
Valeries Magen explodierte in einem Feuerball. Sie stolperte von Rusty weg. »Wir sind aber keines!«
Diamond seufzte. »Die beiden haben sich schon wieder ununterbrochen auf der Schippe. Keine Ahnung, wieso die zwei sich nicht endlich ein Zimmer nehmen.«
Entsetzt schnappte Valerie nach Luft. Wie konnte Diamond so etwas Ungeheuerliches vor Mr D aussprechen? Was, wenn sein Vater tatsächlich dachte, Rusty und sie wären scharf aufeinander? Das wäre einfach schrecklich.
»Was machst du eigentlich in der Stadt, Dad?«, fragte Diamond. »Du hast mir gegenüber gar keinen Termin erwähnt.«
»Ein spontaner Ausflug«, gab Mr D vage zurück. »Ein Bekannter hat mich zu einem Kartenspiel eingeladen. Bin gerade auf dem Weg dorthin.«
»Wohin?« Diamond runzelte die Stirn. »Du gehst doch hoffentlich nicht in eine Bar, Dad? Wir haben doch besprochen, dass du dich beim Alkohol zurücknimmst.«
In den unglaublich blauen Augen von Mr D, die Diamond geerbt hatte, erschien ein verärgertes Funkeln. »Behandle mich nicht wie ein Kind, Sohn. Ich weiß schon, was ich mir zumuten kann und was nicht. Ein kleines Kartenspiel schadet meinem Herzen nicht.«
»Aber der Rauch in den Hinterzimmern, in denen es stattfindet«, blieb Diamond hartnäckig.
Valerie fühlte sich berufen, seinem Vater zu Hilfe zu kommen. »Bei der ganzen sauberen Luft, die er auf der Ranch einatmet, schadet ein Abend bestimmt nicht.«
Mr D warf ihr einen dankbaren Blick zu. »Valerie hat Recht. Ich habe seit Wochen nichts mehr getrunken. Ich selbst rauche nicht. Ein wenig Spaß sollte mir schon vergönnt sein.«
Damit hatte Valerie kein Problem. Besonders wenn er ihn mit ihr hätte. Aber das war ein anderes Thema.
»Was habt ihr noch vor?«, erkundigte sich Mr D.
»Wir waren gerade essen«, antwortete Valerie hastig. »Jetzt geht es auf einen Absacker in eine Bar. Wollen Sie uns begleiten?«
»Kein Alkohol.« Diamond wirkte verärgert. »Am besten führen wir Dad gar nicht erst in Versuchung.«
Mr D lachte. »Dann genießt den Abend zu viert. Es bleibt beim gemeinsamen Abendessen nächstes Wochenende?«
Seine Söhne und Megan nickten.
Valerie unterdrückte ein sehnsüchtiges Seufzen. Wieder einmal fühlte sie sich ausgeschlossen. Obwohl ihre Familie der blanke Horror war, vermisste sie es, mit jemandem ein enges Band zu haben, jemandem wichtig zu sein.
»Die Einladung gilt natürlich auch für dich.« Mr Ds Blick ruhte ganz allein auf ihr.
Ihr Herz klopfte schneller. Bevor sie antworten konnte, mischte Rusty sich ein.
»Da ist allerdings Abendgarderobe gefragt, Valerie.«
»Unsinn. Valerie kann kommen, wie sie möchte.« Jetzt lächelte Mr D sie auch noch an.
[…]

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