„Der Fluch von Abbington Hall“ von Katherine Collins und Ester D. Jones

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Viermal Liebe, große Enttäuschung und ein Fluch – Mystery Romance

„Der Fluch von Abbington Hall“ von Katherine Collins und Ester D. Jones

Ein uralter Fluch, der unmöglich zu brechen scheint
Ein mitreißender Liebesroman für alle Romantikerinnen

England, Sommer 1895: Dass Andrew, der Sohn des Earls of Linnley, sein Versprechen gegenüber der Bediensteten Gemma nicht hält, hat schwerwiegende Folgen für ihn und seine gesamte Familie.
Jahrhunderte später, in der Gegenwart: Die bevorstehende Heirat ihrer Schwester versetzt Elisa in Panik. Laut ihrer Großmutter liegt ein Fluch auf den Abbingtons und keine von ihnen soll jemals glücklich werden.
Um Schlimmeres zu verhindern, versucht Elisa alles, um die Hochzeit zum Platzen zu bringen, auch wenn dadurch ihre Beziehung zu ihrer Schwester zu zerbrechen droht. Und als wäre das nicht schon nervenaufreibend genug, stört auch noch der Cousin des Bräutigams Elisas Nachforschungen, weil er die Organisation der Brautentführung viel zu ernst nimmt.
Werden die beiden Schwestern es schaffen, dem Fluch zu entkommen – oder die Hoffnung auf die Liebe ihres Lebens für immer verlieren?

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Leseprobe

  1. Kapitel

    England, Frühjahr 1895

Wenn auf dieser wankelmütigen Welt irgendetwas sicher war, dann die Tatsache, dass Viscount Andrew Abbington, Erbe des Earl of Linnley, ein unverbesserlicher Schürzenjäger war.

Gemma schlug die Hand weg, die Andrew auf ihren Po gelegt hatte. „Lass das!“, fauchte sie. „Es könnte jederzeit jemand hereinkommen.“

Er lachte. „Das erhöht doch den Reiz eines Stelldicheins.“

Ihr Blick huschte zur Tür, während sie weiterhin so tat, als würde sie die Figuren über dem Kamin im Wohnzimmer reinigen. Andrews Absätze verursachten ein leises Klackern auf dem Holzboden, als er hinter sie trat. Sie versteifte sich. „Bitte, Andrew.“

„Ich mag es, wenn du dich so spröde gibst. Das steigert meine Sehnsucht nach dir ins Unermessliche.“

Das war ihr nur zu deutlich bewusst. Je länger sie seinen Avancen nicht nachgegeben hatte, umso beharrlicher war er geworden. Wenn sie ihm das Gefühl gab, kein leichtes Spiel mit ihr zu haben, war sie für ihn interessant. Als sie seinem Drängen nachgegeben hatte, war seine Begeisterung abgeflacht. Doch jetzt arbeitete sie für seine Familie. Er hatte sie Tag für Tag vor Augen und durfte sich ihr nur nähern, wenn sie allein waren. Plötzlich hatte er sich wieder um sie bemüht.

„Verrate mir lieber, wie du Mister Reginald erklären willst, warum du dich nicht im Studierzimmer aufhältst.“

Andrew schnaubte. „Mich interessiert dieser Buchhaltungsfirlefanz nicht.“ Er lehnte sich nach vorne, bis er seine Lippen auf ihren Hals drücken konnte.

„Du kannst dir deine Mühe sparen. So eine bin ich nicht.“

„So eine?“, fragte er zwischen zwei Küssen.

Gemma rückte eine vergoldete Statue gerade und senkte die Hand mit dem Putztuch. „Eine deiner üblichen Eroberungen. Ich lasse mich nicht von jemandem in flagranti mit dir erwischen.“

„Wie schade.“ Seine Arme legten sich um ihre Taille. „Dabei hätte ich gerade große Lust, Dinge mit dir anzustellen, die uns richtig in Schwierigkeiten bringen würden.“

„Darin bist du gut“, murmelte Gemma. Die Worte schmeckten bitter. Sie rieb über die Verzierungen des Kamins.

„Das stimmt wohl. Aber nicht gut genug, um dich von deiner Arbeitswut abzulenken.“

„Ich muss froh sein, dass deine Familie mich angestellt hat.“ Eine gute Tat, die die Familie vermutlich bald bereuen würde.

Angst schnürte ihr die Kehle zu. Die Zukunft erschien ihr wie ein dunkler, undurchdringlicher Wald voller unvorhersehbarer Hindernisse. Sie hatte die Fähigkeit ihrer Mutter geerbt, in die Zukunft blicken zu können. Doch seit sie ihr Herz an Andrew verloren hatte, war diese Gabe nicht mehr so ausgeprägt wie zuvor. Die Liebe zu ihm hatte ihre Sicht benebelt. Als sie zuletzt einen Blick in die Zukunft gewagt hatte, war da nichts gewesen als Schwärze und Kälte, die bis in ihre Seele gekrochen war. Es gab einen Grund, weshalb die Wahrsagerinnen ihrer Familie üblicherweise darauf verzichteten, ihr eigenes Schicksal vorauszusagen.

Sie tauchte unter seinen Händen hindurch und öffnete den mit Intarsien verzierten Glasschrank, um nach und nach das gute Geschirr herauszunehmen, auf dem Esstisch abzustellen und vorsichtig zu reinigen.

Andrew folgte ihr und stützte sich mit vor der Brust verschränkten Armen auf dem Tisch ab. „Der Tod deines Vaters kam unerwartet. Mein Vater wusste, wie schwer es euch gefallen ist, das gepachtete Land zurückzugeben.“

„Wenigstens haben wir unser Zuhause nicht verloren.“ Die ersten Gläser konnten zurück in den Schrank.

Als sie erneut Gläser zum Tisch trug, schlang er einen Arm um ihre Mitte und zog sie näher zu sich heran. Durch den Stoff ihrer Schürze und ihres Batistkleides konnte sie die Wärme seiner Haut fühlen.

Er stellte sich wieder hinter sie. Seine Nase rieb über die Locken, die sich hinter ihrem Ohr aus dem Häubchen gelöst hatten. „Du riechst so gut.“

„Das werde ich nicht mehr, wenn mir der Schweiß ausbricht, weil ich mich beeilen muss, um trotz deiner Ablenkung alle Aufgaben von Mrs Brown zu erledigen.“ Sie schloss die Augen, als sie seinen Atem in ihrem Nacken spürte. Sie sollte ihn wegschicken und sich auf ihre Aufgabe konzentrieren. Das hier war keine gute Idee. Andrew war keine gute Idee.

Ihr Vater hatte Hoffnungen auf ein anderes Leben in ihr geweckt. Da er gestorben war, bevor Gemma sie in die Tat umsetzen konnte, hatte sie ihre Träume anpassen müssen. Keine Bildung, keine freie Wahl, stattdessen eine Anstellung als Mädchen für alles. Die Umstellung war ihr schwer genug gefallen. Weil sie sich in einen Viscount verliebt hatte, stand ihre Welt schon wieder Kopf.

„Warum musst du immer so pflichtbewusst sein?“

„Es ist Teil meines Charakters“, erklärte sie trocken.

„So vernünftig …“

„Normalerweise schon. Ich weiß gar nicht, weshalb ich auf dich hereingefallen bin.“

Er lachte leise auf. „Das kann ich dir beantworten: Weil du alle deine guten Vorsätze vergisst, sobald ich dich berühre.“

Wie recht er hatte! Während er sich immer noch gegen ihren Rücken presste, begannen seine Hände an ihrer Taille hochzuwandern.

Gemma keuchte auf. „Andrew!“ Sein Name endete in einem Stöhnen, als seine Handflächen über den Stoff über ihren Brüsten rieben.

„Beweis erbracht“, meinte Andrew mit einem Lachen in der Stimme. „Du hast meinen Jagdinstinkt geweckt, weil du dich am Anfang geziert hast.“

„So etwas ist dir wohl vorher noch nicht passiert.“

Er lachte erneut. „Nein. Wie dankbar ich bin, dir dennoch einen Kuss gestohlen zu haben. Danach war es um uns beide geschehen.“

Seine Worte klangen wunderbar romantisch. Ob Gemmas Vater ihre Mutter genauso um den Finger gewickelt hatte? Ob die sich genauso für unbesiegbar gehalten hatte, als sie in den Armen ihres Geliebten gelegen hatte? Die Liebe von Gemmas Eltern musste jedenfalls etwas Besonderes gewesen sein. Sonst hätte ihre Mutter ihre Familie niemals verlassen, deren Mitglieder als Hellseher und Zauberer durch das Land zogen. Sonst wäre sie niemals sesshaft geworden, um ihr Leben mit Gemmas Vater verbringen zu können. Die Liebe auf den ersten Blick hatte sie alles aufgeben lassen.

Gemma hätte für Andrew Ähnliches fertiggebracht. Sie wäre ihm überallhin gefolgt. Um mit ihm zusammen zu sein, hätte sie alles riskiert. Doch er war vermutlich bei weitem nicht so fasziniert von ihr, wie er den Anschein erwecken wollte. Sie war nur ein Spielzeug für ihn. Bald würde sie diesbezüglich die Wahrheit erfahren. Sie musste ihm ihr Geheimnis anvertrauen. Und dann wäre sie vielleicht nicht mehr als ein Klotz am Bein für ihn.

Sie drehte sich in seiner Umarmung herum. „Andrew, wir müssen reden.“

Seine Augenbrauen hüpften. „Mir wäre eher nach küssen.“

Mit beiden Händen drückte sie seinen Oberkörper auf Abstand und drohte dabei zu stolpern. Auch wenn ihr sein beständiges Werben schmeichelte, konnte er manchmal etwas zu aufdringlich sein. „Das merke ich“, seufzte sie.

Die vertraute Schwäche in den Knien machte sich bemerkbar, als er den Griff um ihre Taille verstärkte. Ihr Putztuch verursachte Staubflecken auf seiner Brokatweste, doch das war ihr egal. „Aber es gibt etwas, das ich dir sagen muss. Dringend.“

„Was meinst du?“

Sie schüttelte den Kopf. „Nicht hier.“

„Heute Abend im Gartenhäuschen?“

„Ja, wie immer.“ Das Strahlen in seinen Augen brachte sie zum Lächeln. Mit den Fingerspitzen strich sie durch sein blondes Haar. Die einzelne dunkelbraune Strähne direkt über seiner Stirn stand für das Abbington-Erbe. Diese Haarsträhne trat in jeder Generation auf. Auch die Kinder, die Andrew gezeugt hatte – und es zerriss ihr Herz, dass bereits mehrere solcher Kinder existierten -, trugen dieses Zeichen mit dem Sprießen der ersten Haare.

Wie sehr sie ihn liebte! Wie wichtig er ihr war. Ob er jemals ahnen würde, was sie alles für ihn tun würde?

Sie legte ihre Lippen für einen kurzen Kuss auf seinen Mund und löste sich dann von ihm. „Jetzt lass mich arbeiten, damit ich nicht doch noch Schwierigkeiten bekomme.“

Mit einem breiten, zufriedenen Grinsen zog er von dannen.

Der Mond leuchtete Gemma den Weg, als sie durch den Garten schlich. Sie duckte sich hinter einen Busch, als sie ein Geräusch vernahm. Doch das Knacken stammte nur von einem Vogel in dem Baum über ihr. Gemma erhob sich wieder. Ihr Blick schweifte zum Haus zurück. Die meisten Fenster waren dunkel. Niemand hielt sich im Freien auf. Niemand außer Gemma und ihrem liebeskranken, besorgten Herz.

Diese Geheimnistuerei war so demütigend. Sie musste sich wie ein Dieb aus dem Haus stehlen, um sich mit ihrem Geliebten zu treffen, der ihr Verhältnis wohl niemals legalisieren würde. Gemma hatte Andrew ihre Jungfräulichkeit geschenkt und von ihm dafür neue Lebensfreude erhalten. Doch langsam begann sie sich zu fragen, ob der Preis nicht zu hoch war.

Nach wenigen Augenblicken erreichte sie das Gartenhäuschen. Der Gärtner bewahrte seine Geräte dort auf, weshalb neben den Kästen und Regalen lediglich Platz für einen kleinen Tisch mit zwei Stühlen war.

Gemma entzündete eine bereitstehende Öllampe, in deren Licht sie vertraute Einzelheiten des Raumes erkannte. Die Decke, die Andrew immer ausbreitete, damit sie es bequem hatten, lag in einer Ecke. Gemma überlegte, danach zu greifen und sie zurechtzulegen wie sonst Andrew. Aber es würde den falschen Eindruck erwecken. Stattdessen nahm sie auf dem Stuhl Platz.

Wie lange würde sie wohl warten müssen? Sie legte ihre gefalteten Hände in den Schoß, presste sie zusammen, lockerte den Griff wieder. Ihr Herzschlag trommelte so laut, dass man ihn vermutlich noch in der nächsten Stadt hören konnte.

Das Knirschen von Kies. Schritte die sich näherten!

War er da?

Mit einem leisen Quietschen öffnete sich die Tür einen spaltbreit, und Andrew schob sich hindurch.

Gemma sprang auf. „Andrew!“

Er schloss die Tür hinter sich. Dann war er mit zwei Schritten bei ihr und hob sie hoch, um sie stürmisch zu küssen.

Ein paar Sekunden genoss sie das Gefühl seiner Lippen auf ihren. Irgendwann schob sie seinen Oberkörper auf Abstand, während sich ihre Röcke um Andrews Beine bauschten.

„Warte.“ Sie musste einen klaren Kopf behalten.

„Ich habe das hier vermisst“, murmelte er und versuchte, sie erneut zu küssen.

„Noch nicht“, bat sie. Sie musste ein paar Minuten die Kontrolle behalten, obwohl ihre Knie so weich waren, dass sie sicherlich nicht alleine stehen konnte.

Er knabberte an ihrem Ohrläppchen. „Worauf warten?“

„Zuerst muss ich dir etwas sagen.“

Endlich ließ er sie mit einem Seufzen los. Andrew setzte sich auf den Stuhl und zog Gemma auf seinen Schoß.

„Was bedrückt dich?“

Gemma zögerte vor den Worten, die alles ändern würden, die eine Wand zwischen ihnen errichten könnten. Sie wollte die Last ihres Wissens nicht mehr allein tragen, auch wenn sie Angst hatte, Andrew dadurch zu verlieren.

Andrew Abbington war eine Krankheit, die sich in ihrem Körper eingenistet hatte. Gemma musste seine Nähe nur erahnen, und ihr Herzschlag beschleunigte sich. Er musste sie nur ansehen, damit sie nichts mehr hörte als seine Stimme und alle anderen Anwesenden verblassten. Und wenn Andrew Gemma berührte, breitete sich Fieber in jeder Faser ihres Körpers aus.

Mit diesen Überlegungen zögerte sie das Unvermeidliche nur hinaus. Sie holte tief Luft und sprach es aus. „Ich erwarte ein Kind.“

Er starrte sie an. Dann stellte er sie langsam auf den Boden. „Sag das noch mal.“

„Ich bin schwanger.“ Während sie auf seine Reaktion wartete, wagte sie nicht zu atmen.

„Das kommt unerwartet.“

Gemma musste schlucken. Das Ende drohte. „Das weiß ich. Und ich weiß auch, wie du üblicherweise …“

Als er ihr über die Wange strich, verstummte sie. Der Schock stand ihm immer noch ins Gesicht geschrieben. „Damit habe ich nicht gerechnet. Ich hatte keine Ahnung, dass du … Ich weiß gar nicht …“

Tränen traten ihr in die Augen. „Es tut mir leid, dass das passiert ist. Aber ich wollte es dir nicht verschweigen. Bald werden es alle sehen. Lange werde ich meinen Zustand nicht verheimlichen können. Du solltest es vor allen anderen erfahren. Ich weiß, ich habe dich enttäuscht.“

„An deiner Situation trage ich Mitschuld. Es wäre auch meine Aufgabe gewesen, an die Folgen unserer … unserer Treffen zu denken. Es ist ja nicht so, als würde ich nicht wissen, was geschehen kann, wenn ich meiner Leidenschaft nachgebe.“

Die Erinnerung an all die Frauen vor ihr, die bereits ein Kind von ihm unter dem Herzen getragen hatten, schnürte ihr die Kehle zu. Noch vor einem Jahr hätte sie niemals gedacht, sie würde so leichtfertig sein. Nun musste sie die Konsequenzen tragen. Und auch wenn sie wünschte, das würde nicht bedeuten, Andrew zu verlieren, bereute sie keine Sekunde, die sie mit ihm verbracht hatte. Könnte sie nur ändern, welche Position er innehatte. Wenn er doch nur ein einfacher Mann ohne die Verantwortung eines Titels wäre! Sie würde auf alle Annehmlichkeiten verzichten, um mit ihm zusammen zu sein.

„Ich weiß, was jetzt von mir erwartet wird. Ich kenne meinen Platz und werde keine Schwierigkeiten machen. Nur um eines bitte ich dich: Schick mich nicht weg. Lass mich in deiner Nähe bleiben.“

„Dich gehen lassen?“ Er runzelte die Stirn. Sein Blick glitt immer wieder über ihr Gesicht. „Dich nicht mehr in meinem Leben haben? So weit wird es nicht kommen.“

Sie schluchzte dankbar auf. „Vermutlich will deine Familie mich nicht mehr in diesem Haus haben. Dein Vater wird mich davonjagen. Ohne deine Hilfe werde ich nicht bleiben dürfen.“

Der Ausdruck auf seinem Gesicht änderte sich. Er wirkte mit einem Mal entschieden. „Du musst dir keine Sorgen machen. Ich stehe zu dir, Gemma. Wir werden heiraten.“

„Heiraten?“ Ihre Stimme überschlug sich.

Er lächelte und nickte.

„Aber … ich weiß, dass ich nicht die Erste in … in dieser Lage bin.“

„Du bist etwas ganz Besonderes für mich.“

Diese Worte veränderten alles. Gemmas Herz sprengte den Schutzwall, den sie darum errichtet hatte. Ihre Hoffnung kehrte zurück. „Was wird dein Vater sagen?“

„Meine Wahl wird ihn nicht erfreuen. Aber die Tatsache, dass ich mein Leben selbst in die Hand nehme, wird ihm gefallen.“ Andrew drückte Gemma fest an sich.

Sie fühlte sich wie betäubt. Er hatte ihr einen Heiratsantrag gemacht! Nun ja, nicht richtig. Es hatte wie eine Feststellung und nicht wie eine Frage geklungen. Aber sie würde seine Ehefrau werden! Andrew liebte sie. Naja. Er hatte es nicht mit diesen Worten ausgedrückt. Aber er hatte gesagt, dass sie etwas Besonderes für ihn war! Was wollte sie mehr?

Andrew war der Mittelpunkt von Gemmas Universum. Sie hatte gewusst, worauf sie sich eingelassen hatte, welches Risiko sie eingegangen war. Sie hatte geglaubt, Andrew durch die Konsequenzen ihres Tuns zu verlieren. Doch nun schien Andrew das erste Mal in seinem Leben bereit, die Verantwortung zu übernehmen. Dank ihm musste Gemma ein Dasein in Schande nicht fürchten. Er war ihr Retter, ihr Held.

Gemmas Blick tastete über sein so vertrautes, geliebtes Gesicht. Ihre Augen nahmen jede Einzelheit auf, als sähe sie ihn das erste Mal. Diese dunkelbraune Strähne direkt über seiner Stirn in seinem blonden Haar! Gemmas Kind würde dieses Zeichen ebenfalls tragen. Das Kind von Andrew. Ihr gemeinsames Kind!

Sie schlang ihm die Arme um den Hals und schluchzte dankbar auf. „Ich liebe dich“, flüsterte sie ihm ins Ohr.

Andrews Griff wurde fester. Er zog an Gemmas Haar, bis sie ihren Kopf in den Nacken legen musste. Seine Lippen legten sich mit zärtlichem Drängen auf ihre. Für Gemma war es ein Schwur, ein Versprechen für eine gemeinsame, glückliche Zukunft.

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