Muttersein: Deine Erfahrungen sind gefragt

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Eines vorneweg: ich liebe meine Kinder. Für sie werde ich zur Löwin. Trotzdem war für mich die erste Zeit nach der Geburt eine schwierige Zeit. Rückblickend hätte ich professionelle Hilfe benötigt. Aber über diese Dinge spricht man nicht. Mütter haben zu funktionieren. Schließlich haben das andere vor einem auch schon geschafft. Aber warum ist der Druck, glücklich sein zu müssen, so groß?

Die ersten Monate nach der Geburt ist spannend und gleichzeitig beängstigend. Man kann sich nicht auf die Emotionen vorbereiten, die auf einen warten. Ich habe mir schwer getan, in meine neue Rolle zu finden. Obwohl ich meine Kinder heiß liebe, habe ich meine Eigenständigkeit vermisst. Ich fühlte mich eingeengt, konnte meine Tochter gleichzeitig schwer in den Armen von jemand anderem sehen.

Seit nunmehr zehn Jahren beschäftigt mich dieses Thema. Deshalb mache ich mir schon lange Gedanken über ein ganz besonderen Buchprojekt. Ich habe mir überlegt, mein Erleben und das von anderen Müttern zu Papier zu bringen. Im Gespräch mit einer Autorenkollegin ist diese Idee wieder in den Vordergrund getreten. Wir wollen Mütter, denen die erste Zeit Probleme bereitet, zeigen, dass sie mit ihrem Erleben nicht allein sind. Wir möchten Psychologen zu Wort kommen lassen, die die Geschichten analysieren und einen Weg aufzeigen, wie man mit diesem Chaos im Herzen umgehen kann.

Dazu brauchen wir möglichst unterschiedliche Geschichten, die meine Kollegin und ich in Geschichten verpacken würden. Wie ist es euch nach der Geburt ergangen? Hattet ihr mit Schwierigkeiten zu kämpfen? Wie habt ihr die erste Zeit mit euren Kindern erlebt? Ist euch die Aufgabe des Mutterseins leicht gefallen?

Dürfte ich eure Erlebnisse anonym in ein Buch mit aufnehmen? Ich würde mich über eure Rückmeldung per Mail an kontakt@bettina-kiraly.at freuen.

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